Travel Guide to Jigokudani Monkey Park

Jigokudani Monkey Park anzeige

Zur Abkühlung der warmen Temperaturen in Berlin habe ich heute ein neues Travel Diary aus Japan für euch. Für eine Nacht ging es für uns nach Shibu Onsen, einem kleinen Städtchen in den Bergen von Japan um die weltbekannten Schneeaffen in den heißen Quellen (jap.: Onsen) zu bestaunen!

Wahrscheinlich kennt ihr die Bilder von den süßen kuscheligen Affen, die im Winter vor allem ein warmes Bad, in den natürlichen heißen Quellen in der Nagano-Präfektur, nahe Tokyo, nehmen. Für diese kleine Wanderung in die Berge und den dortigen Temperaturen war ich natürlich perfekt ausgestattet: Die CAT Footwear Stopwatch Boots mit ihrer rutschfesten Sohle und dem femininen Design sahen bei den eisigen Temperaturen nicht nur gut aus, sondern waren auch zugleich ein praktischer und sicherer Begleiter bei der kurzen Wanderung in die Wälder, wo schon die kleinen Äffchen auf uns warteten. Obenrum sorgte mein neuer Canada Goose Trillium Parka für die nötige Wärme.


TrilliumParka: Canada Goose*
Stopwatch Boots: CAT Footwear*
Jeans: Acne Studios


Vor meiner Japan-Reise habe ich nun etwas recherchiert, und nachdem ich schon in Kyoto war und unbedingt noch eine weitere Stadt und mehr japanischer Kultur entdecken wollte, kam ich auf die Idee in einem traditionellen Ryokan, einem japanischen Gasthaus, zu übernachten und auch die berühmten japanischen Onsen zu testen. Dabei bin ich zudem auf die Bilder von den kuscheligen Affen in den Onsen gestoßen, die ich schon aus diversen Netzwerken und Co. kenne.

Es stellte sich heraus, dass dieses wilde Spektakel nur 1h20min von Tokyo entfernt im Joshinetsu-Kogen National Park im nördlichen Part die Nagano-Präfektur liegt. Durch die sehr steilen Hänge und dem Rauch, die von den heißen Quellen aus gehen, nannten die damaligen Ureinwohner das Tal „Jigokudani“, welches so viel wie „Höllental“ bedeutet und seither Heimat und Paradies für die Japanmakaken (oder Schneeaffe) sind.

Wie plant man aber nun seine Reise zu dem Jigokudani Monkey Park oder auch bekannt unter dem Namen Snow Monkey Park? Hier habe ich einige Tipps für euch, die ich von diesem kurzen Trip gelernt habe und euch nun weitergeben möchte.


Guide to Jigokudani Monkey Park

  • Plant euren Trip! Ein 1-Tag-Ausflug oder doch einige Nächte wie ich in einer der umliegenden Städtchen übernachten? Hier gibt es alle Preise für die Touren. Wir übernachteten im Senshinkan Matsuya Ryokan in Shibu Onsen.
  • Fahrt: Von Tokyo nach Nagano dauert es ca. 1h20min und das Zugticket für einen Erwachsenen kostet 8.200 ¥ (einfache Fahrt; ca. 67 €; Kinder die Hälfte); Danach müsst ihr, falls ihr wie wir, in Shibu Onsen übernachtet, ein separates Zugticket bis nach Yudanaka St. vor Ort kaufen. Von dort aus gibt es meistens von den Ryokan (jap. Gasthäusern) einen Abholservice. Weitere hilfereiche Informationen zur Anfahrt gibt es hier.
  • Achtung! Da es zwei verschiedene Bahnanbieter sind, müsst ihr zunächst ein Ticket bis nach Nagano kaufen und dann dort vor Ort für die lokale Bahn ein Ticket weiter in die Berge euch besorgen. Etwas umständlich, aber leider habe ich keine andere Alternative gefunden – falls da jemand mehr weiß, gebt mir gerne Bescheid!
  • Snow Monkey Park Tagestickets! Dieses Ticket ermöglicht euch die Fahrt von Nagano St zu dem Jigokudani Monkey Park und zurück. Das Ticket kostet 2.900 ¥ (ca. 24€ für Erwachsene) und beinhaltet ebenfalls den Eintritt in den Snow Monkey Park, sowie die Zugfahrt.
  • Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen neuen Website, die es seit Kurzem gibt! Diese ist sehr übersichtlich und beinhaltet jegliche Informationen über den Park und verschiedenen Touren!

Jigokudani Monkey Park
6845 Hirao, Yamanouchi
Nagano Prefecture 381-0401, Japan
+81 269-33-4379

Eintritt: 1.000¥ (ca. 7€)
Mo-So: 9 – 16h

Snow Monkey Resort Map / Source: snowmonkeyresorts.com
Source: snowmonkeyresorts.com
  • Beste Jahreszeit! Natürlich im Winter! Denn die Schneeaffen baden in den heißen Onsen natürlich lieber bei kalten Temperaturen als im Sommer. Zudem ist die Kulisse atemberaubend, und wenn es zudem noch etwas schneit, ist man wahrlich in einem Winterwonderland.
  • Richtige Kleidung! Ist natürlich sehr wichtig, vor allem da man ab dem Snow Monkey Park noch 25 min zu Fuß wandern muss. Für alle Unsportlichen da draußen (darunter auch ich), ist es ein sehr angenehmer Spaziergang, achtete aber natürlich darauf im Winter feste und vor allem warme Schuhe (wie meine CAT Footwear Stopwatch Boots) zu tragen, da die Wege nicht gestreut sind und man sehr leicht ausrutschen kann. Ansonsten natürlich auch die warme Winterkleidung nicht vergessen!
  • Affen-Attacke! Nein, so schlimm ist das nicht, aber wenn ihr mein Youtube-Video gesehen habt, seht ihr das die Affen doch sehr neugierig sind und auch gerne mal in die Taschen greifen und auch Dinge herausnehmen. Also: Rucksäcke gut verschließen, nicht mit Essen herumlaufen und alle Wertsachen im Eingang im Spint einsperren! Sicher ist sicher – sonst passiert euch das gleiche wie Sandy im Video ;)!
  • Verhaltensregeln: Achtete bitte hierbei natürlich auf die Verhaltensregeln im National Park. Da es ein geschütztes Naturgebiet ist, gibt es keine Mülleimer, Rauchen ist ebenfalls nur in gekennzeichneten Flächen erlaubt – natürlich sollte dies auch generell aus Anstand eingehalten werden.
  • Selfie-Stick? Ein No-Go im Jigokudani Monkey Park!
  • Vorsicht Wilde Tiere! Die Schneeaffen sehen zwar süß und kuschelig aus, aber man muss natürlich auch immer noch bedenken, dass es wilde Tiere sind. Oberste Regel: Nicht füttern und vor allem nicht anfassen! Ein trauriger Trend, der momentan (leider) umgeht, ist es wilde Tiere anzufassen, sogar zu packen und mit ihren für dumme Selfies zu posieren! Tiere sind doch viel toller in ihrer natürlichen Umgebung, nicht?

Mein Fazit: Ein unglaublich tolles Erlebnis mit einer tollen Auszeit für die Seele. Wenn die Schneeaffen ganz uninteressiert und lässig an einem vorbeilaufen und man diese in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet, ist es doch wahrlich etwas Schönes. Auch die verschiedenen Hierarchien in der Gruppe selber kann man ganz gut beobachten, und wenn man Glück hat, kann man einige der Affen auch mit ihren Babys und Co. baden sehen.

Dieser Spaß ist auch nicht unbedingt günstig, ist aber in Japan kein Normalfall. Am Ende des Tages haben wir ca. 160 € für einen Tagestrip p. P. (inkl. Zugfahrt und Co.) von Tokyo aus, bezahlt. Für alle Ski- und Wintersportbegeisterte gibt es in der Nähe zudem tolle Ski-Resorts als auch Möglichkeiten einfach nur á la Chihiros Reise ins Zauberland, sich in den Badehäusern zu entspannen.

Genießt nun die Bilder und vielleicht konnte ich euch an diesen schönen, fast schon sommerlichen, Frühlingstag, ein wenig für die japanischen Berge und den Japanmakaken begeistern! Alle Japan-Beiträge und Travel Guides findet ihr hier. Love, Alice.

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Photo: I heart Alice
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*In friendly cooperation with CAT Footwear

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