Food Guide to Singapore

Things You Need To Eat In Singapore / Singapore Food Guide by iHeartAlice.com - Travel & Lifestyleblog by iHeartAlice.com

Meine erste Reise nach Singapur war noch so gar nicht lange her, und ehe ich mich versehen habe, war ich wieder in dieser wunderbaren Metropole mit seiner atemberaubenden Architektur und vielfältigen Facetten. Diese Stadt ist eine Melange an Kulturen und Religionen welches nicht nur auf den Straßen sichtbar wird, sondern sich vor allem in der regionalen Küche widerspiegelt. Und da kommen wir wieder zu meinem Lieblingsthema, denn für Foodies ist Singapur ein wahres Paradies, gefüllt mit leckeren Garküchen, Michelin-Sterne Restaurants und Authentizität direkt aus Indien, China, Malaysia sowie anderen Winkeln dieser Welt.

Passion Encounters in Singapore

Zusammen mit Sascha von Gilly Berlin, Yvonne von Funky Forty & Sylvia von Lifestyle Adventure, ging es für uns unter dem Thema #PassionEncounters nach Singapore. Wer mich kennt, weiß, dass ich beim Frühstück schon an das Mittagessen denke und während dem Lunch schon gedanklich beim Abendessen bin. Vor allem in Singapur konnte ich meine Begeisterung für die regionale Küche nicht zurückhalten und wanderte wie ein Liebestrunkener von einem Hawker Center zum nächsten Restaurant.


Mit Tausenden Bildern und vielen spannenden Storys im Gepäck kam ich nun vor einigen Wochen zurück und freue mich, meinen eigenen Food Guide to Singapore in diesem langen und leckeren Blogbeitrag zusammenzufassen. In diesem Guide findet ihr nicht nur Foodie Hotspots rund um die Stadt Singapore, sondern auch eine kleine To-Eat Liste für die nimmersatten Entdecker unter euch.

Von schicken Michelin-Sterne Restaurants, Familienbetriebe bis hinzu den ikonischen Hawker Centers in Singapur ist einiges mit dabei. Würzige Chilisoße, ungewöhnliche Gewürze und eine kunterbunte Mischung durch verschiedene Ethnien und Religionen bestimmen hier die Geschmackspalette. Wer (asiatisches) Essen liebt, ist in Singapur genau richtig, haltet euch also fest, denn Foodie-Neid und Fernweh kommen heute so richtig zum Einsatz!


A Food Guide to Singapore

Peranakan Cuisine

Die Mischung unterschiedlicher Kulturen aus der Region macht sich vor allem in der Peranakan-Küche bemerkbar, die seine Gemeinsamkeit in den würzigen Geschmack malaiischen Gerichten wiederfindet. Der Begriff „Peranakan“ bezieht sich auf die Nachkommen von einheimischen malaiischen oder indonesischen Frauen mit chinesischen oder indischen Männern.

Mitten in Tiong Bahru, dem wohl ältesten Stadtviertel in Singapur, treffen Alt und Neu aufeinander, welches nicht nur in der Architektur sichtbar wird, sondern auch in den Shops sowie Restaurants. Das ‚House of Peranakan Petit‚ gehört zu einen meiner liebsten Foodie Hotspots mit allerlei Köstlichkeiten aus der Peranakan-Cuisine. Nonya Ngoh Hiang (in fermentierten Tofu eingewickelter Fleisch/Gemüserolle) und Assam Prawn (Tamarind Garnelen) sowie Ayam Buah Keluak (Hähnchen mit Pangium-Samen) sind nur einige von vielen leckeren Gerichten, die man probiert haben sollte. Die Preise starten bei S$10.

House of Peranakan Petit
42 Eng Hoon Street, Singapur 169785
Mi – Mo / 12 – 15 & 18 – 22 Uhr

Und wenn wir schon bei der fabelhaften Welt der Peranakan Küche sind, darf natürlich Malcolm Lee und das ‚Candlenut‘ nicht fehlen. ‚Candlenut‘ entführt seine Gäste in ein schickes Ambiente mit Marmortischen & dekorativen Strohlaternen, die eine perfekte Balance zur traditionellen Peranakan Kultur und dem modernem Zeitgeist Singapurs bilden. Es ist das erstes und einzige Peranakan Restaurant, welches mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden ist und hat die Kritiker und Gäste mit seinen neu-interpretierten Gerichten sowie frischen und saisonalen Gewürzen und Zutaten, im Sturm erobert.

Die Signature Gerichte: Blue Swimmer Crab Curry, Local Squid mit Petai Beans und Kuih Tee Pie sowie Buah Keluak Ice Cream. Vorspeisen starten bei 12S$ und Hauptgerichten liegen zwischen 25S$ – 38S$. Wer sich nicht entscheiden kann, dem empfehle ich das 10-Gänge Tasting-Menu für S$78, hier kommt auf seine Kosten und kann sich einfach vom Chefkoch überraschen lassen.

Tipp: Sowohl House of Peranakan, als auch Candlenut geben dem Besucher einen authentischen und familiären Einblick in die Peranakan Küche, mit Rezepten und Kindheitserinnerungen in Form von Ambiente, Geschmack und Duft. Hier gilt „Sharing is Caring“, denn die Gerichte in beiden Restaurants sind perfekt für große Gruppen/mehrere Personen und wecken auch bei mir, Erinnerungen an ein typisches Familienessen zu Hause.

Candlenut
17A Dempsey Rd, Singapur 249676
Täglich / 12 – 15 & 18 – 22 Uhr


Hainanese Chicken Rice

Dieses Gericht aus dem Süden Chinas, um genauer zu sein der Hainan-Provinz, gehört zu den beliebtesten Gerichten in Singapur – was vielleicht daran liegt, dass es so einfach, aber so unglaublich gut ist! Die drei Hauptbestandteile dieses Gerichts sind duftender Pandan-Reis, zart gegartes Hühnerfleisch und nicht zu vergessen die Chili-Ingwer-Gewürze. Et voilá!

Der Hainanese Chicken Rice als auch Roasted Chicken von Wee Nam Kee Chicken Rice ist lange schon kein Geheimtipp mehr, aber dennoch immer ein Besuch wert! Familiäre und unprätentiöse Atmosphäre im Restaurant bestimmen das Bild, und falls ihr euch bei dem riesigen Menu nicht entscheiden könnt, macht es wie wir: Sharing is Caring! Eine Chicken Rice Portion liegt bei S$4.80 (für eine Person). S$8.50 bei einem viertel Hähnchen und S$16 bei einem halben Hähnchen.

Tipp: Reservierungen sind vom Vorteil & zu Stoßzeiten kann es vorkommen, dass man mit anderen einen Tisch teilt.

Wee Nam Kee Chicken Rice
101 Thomson Road, #01-08 United Square, Singapur 307591
Täglich/ 10:30 – 22:30 Uhr


Chilli Crab

I am on a seafood diet – I see food, and I eat it.“ – die perfekte Foodie-Weisheit, wenn man in Singapur ist, denn ganz besonders Chilli Crab muss auf die Liste gesetzt werden. Dieser Singapur-Signature-Dish hat eine lange Tradition in den Hawker Centern und wurde ursprünglich von Madam Cher Yam Tian erfunden. Mit der Zeit hat dieses chinesische Homecooking Gericht den kleinen Stadtstaat erobert und ist aus dem Menu von schicken Restaurants bis hinzu Hawker Centres nicht mehr wegzudenken. Chilli Crab ist, wie der Name schon sagt, eine ganze Krabbe (meistens Taschenkrebs) ertränkt in leuchtend-rotem Sambal (Chilipaste), mit Tomatenpaste und Ei, serviert mit leckeren Brötchen zum dippen. Das Long Beach Seafood Restaurant ist nicht nur meine persönliche Nummer 1, sondern auch für Singaporeans eine bekannte Adresse für allerlei Leckereien aus dem Meer.

Dank seiner Chilli Crab und der Black Pepper Crab, ist das Long Beach Seafood Restaurant zu einem Seafood-Mekka geworden, welches auch schon eine beachtliche Anzahl an kulinarischen Preisen gewonnen hat. Die Krabben kann man Kiloweise bestellen. Während Taschenkrebse bei 1 kg anfangen, geht es bei den riesigen Alaska King Crabs sowie dem Australian King Crabs bei 3 kg bis 10 kg los. The bigger the better, oder?!

Tipp: Taschen- & Feuchttücher sind hier vom Vorteil, denn ihr werdet definitiv eure Finger dreckig machen – Yum!

Long Beach Seafood Restaurant
25 Dempsey Road, Singapur 249670
Täglich / 11 – 15 & 17 – 1 Uhr


Nasi Lemak

In Singapore hatte ich das Vergnügen, das erste Mal richtiges malaiisches Essen zu probieren. Nasi Lemak gehört nicht nur in Malaysia, sondern auch in Singapur zu vielen Gerichten, die man probieren sollte. Die malaiische Bevölkerung ist mit rund 13 % die Zweitgröße ethnische Gruppe in dem Stadtstaat und verwöhnt Foodies als auch Einheimische mit allerlei authentischen Restaurants und Gerichten. Das Mamanda liegt im trendigen Viertel von Kampong Glam und gehört daher zu meinen Geheimtipps, wenn man nach dem Flanieren auf der Arab Street und dem Moscheebesuch der Masjid Sultan eine leckere Stärkung sucht.

Mein absolutes Foodie-Highlight war natürlich Nasi Lemak, eine Spezialität mit in Kokosmilch gegarter Reis mit Erdnüssen und Anchovis. Die Kombination aus neuen Geschmäckern, wie dem salzigen Fisch und den würzigen Zutaten, getoppt mit Chilisoße, Tofu, Ei und Gemüse ergeben im Gaumen eine wahre Geschmacksexplosion an Aromen.

Mamanda
73 Sultan Gate, Singapur 198497
Täglich / 8 – 22 Uhr


Hawker Chan’s Soy Chicken

Schon lange kein Geheimtipp mehr, aber immer ein Besuch wert – denn das billigste Michelin-Sterne Essen der Welt gibt es bei Hawker Chan. Ich hatte das Glück seinen berühmten Soy Chicken in Berlin schon zu testen und ich war einfach nur hin und weg! Das zarte Fleisch in Kombination mit der würzigen braun gebrannten Haut und leckeren Nudeln oder Reis ist die perfekte Definition von Soulfood & Homecooking. Wer nun nicht stundenlang in der Schlange an seinem ursprünglichen Stand im Chinatown Hawker Center stehen möchte, sollte sein Restaurant auf der Smith Street, ebenfalls Chinatown besuchen. Die Schlange ist hier zwar auch lang, doch ganz erträglich und vor allem lohnt es sich!
Gerichte liegen bei ca S$5 (!), wenn nicht sogar darunter & mit großer Wahrscheinlichkeit trifft ihr den sympathischen Chef, Hawker Chan, hinterm Tresen, wie er eifrig euer Essen zubereitet.

Tipp: Vermeidet Stoßzeiten und probiert natürlich sein Soy Chicken, aber auch den Char Siu (kantonesischer BBQ Schwein), sowie Siu Yuk (Crispy Pork Belly)!

Hawker Chan
78 Smith St, Singapore 058972
Do – Di / 10 – 20 Uhr


Hawker Centre Food

Schließlich kommen wir zu den kulinarischen Knotenpunkten dieser Stadt, die kaum noch wegzudenken sind. Die Ansammlung verschiedener kleiner Essensstände, unter einem Dach und dass zu günstigen Preisen sind sogenannte Hawker Center und natürlich ein Foodie Hotspot! Für eine authentische Foodie-Experience ist der Besuch in einer der vielen Hawker Centres unverzichtbar und eine weitere To-Eat Liste habe ich ebenfalls direkt für euch:

  • Laksa (chinesische Nudeln mit scharfer Kokosmilch-Curry- Soße)
  • Hokkien Noodles (gebratene Eier & Reisnudeln mit Shrimps)
  • Carrot Cake (chinesischer Reiskuchen mit Eiern, Austern & Garnelen)
  • Satay (Fleischspieße)
  • Roti Prata (dünne indische Pfannkuchen)

Zu den bekanntesten Hawker Centres gehört Lau Pa Sat im Finanzdistrikt. Inmitten von schwindelerregenden Wolkenkratzern befindet sich das überdachte Zentrum, mit seinen aus der Kolonialzeit stammenden Fassade und leuchtenden Reklamen. Zwischen den geschäftigen Ständen und den brodelnden Garküchen gibt es allerlei Dinge zu sehen, riechen und vor allem zu schmecken. Bei der Auswahl kann es einem auch schon schwindelig werden!

Tipp: Eine Regel, die ich immer wieder gerne befolge, ist „Eat Local!“ – was so viel bedeutet soll wie, dass ich immer ausschau halte, wo denn die Locals ihr Essen holen und genau da, gehe ich auch hin! Egal ob in Vietnam, Italien oder Mexiko, je mehr Einheimische sich anstellen oder in einem Lokal essen, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer authentischen und leckeren Mahlzeit.

Und wenn wir schon bei hilfreichen Local Quirks sind: Bei der Platz-Reservieren in den Hawker Centers sollte man immer eine Taschentuckpackung auf den begehrten Platz legen, denn „Chop“ (malaiisch für ‚Stempeln‘) ist das singapurische Äquivalent zum Handtuch-auf-der-Liege Prinzip.

Nun fehlt nur noch das Flugticket und dann seid ihr bereit für Singapur! Love, Alice.

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Photo / Alice M. Huynh
*In friendly cooperation with Visit Singapore.
*Thank you Visit Singapore for making this possible!
*The opinions expressed here represent, as always, my own.

1 Comment

  • 7 Monaten ago

    Boah, wie gern wäre ich da dabei gewesen! Genau meins!!

    😘 Vicky

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